Kampagnen

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen Kampagnen und Aktionen unserer Mitglieds- und Netzwerkorganisationen rund um das Themenfeld Fairer Handel vor.

Visionen und politische Forderungen zur Bundestagswahl 2017

Kampagne mensch. Macht. Handel. Fair

In der diesjährigen Kampagne "Visionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl 2017" formuliert das Forum Fairer Handel gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband politische Forderungen an die zukünftige Bundesregierung. Wir fordern die Bundesregierung auf, neun konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Zukunftsvisionen "Faire Arbeitsbedingungen weltweit", "Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt" sowie "ein Menschenwürdiger Umgang mit allen" zu verwirklichen.

Zum Weltladentag am 13. Mai haben die über 400 Weltläden und Weltgruppen bundesweit Aktionen zur Kampagne durchgeführt. Mit verschiedenen Straßenaktionen in Fußgängerzonen und auf Marktplätzen in ganz Deutschland sollten Passant*innen auf unsere Visionen und die dazugehörigen politischen Forderungen aufmerksam gemacht werden. 

Mehr Informationen zur Kampagne "Visionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl 2017"

Make Fruit Fair

Die Kampagne "Make Fruit Fair" setzt sich dafür ein, dass Regierungen weltweit den Missbrauch der Einkaufsmacht der Supermärkte verhindern und sicherstellen, dass Unternehmen für die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern haftbar gemacht werden können. Regierungen sollen eine Politik für faire und nachhaltige Fruchtproduktion unterstützen. Konsument*innen können über ihren verantwortungsvollen Einkauf fairen Handel und nachhaltige Entwicklung fördern. Zu den Trägerorganisationen gehört – neben Oxfam, Südwind und finep – auch das FFH-Mitglied BanaFair.

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Supermarktmacht

Supermarktmacht

Die Supermarkt-Initiative ist ein Zusammenschluss von 26 Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften, die sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass der Missbrauch von Einkaufsmacht aufgedeckt und begrenzt wird. Eine umfassende Untersuchung des Lebensmitteleinzelhandels durch das Kartellamt soll die Missstände ans Tageslicht bringen. Zudem fordert die Initiative die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in der gesamten Lieferkette. Dabei geht es vor allem darum, strukturell etwas zu verändern, d.h. bessere Sozial- und Umweltstandards in der gesamten Lieferkette der Supermärkte durchzusetzen, in Deutschland, innerhalb der EU und in Produktionsländern.

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Make Chocolate Fair!

Logo der Make Chocolate Fair-Kampagne

Make Chocolate Fair! ist eine europäische Kampagne, die sich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Kakaobauern und -bäuerinnen einsetzt und das Ende ausbeuterischer Kinderarbeit fordert. Darüber hinaus macht sich das Kampagnenbündnis für eine nachhaltige und diversifizierte Landwirtschaft stark, die die Umwelt schützt und gleichzeitig dazu beiträgt, die Einkommenssituation der Kakaobauern und -bäuerinnen zu verbessern. Die Kampagne hat eine Petition an die Schokoladenhersteller in Europa gestartet. Über zwei Jahre werden Unterschriften in ganz Europa gesammelt. Das Ziel: 100.000 Unterschriften!

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Wettbewerb "Hauptstadt des Fairen Handels"

Hauptstadt des Fairen Handels

Seit 2003 führt die Servicestelle Kommunen in der einen Welt alle zwei Jahre den Wettbewerb um die „Hauptstadt des Fairen Handels“ durch. Der Wettbewerb soll das lokale Engagement für den Fairen Handel würdigen, Öffentlichkeit und Medien auf innovative Beispiele aufmerksam machen und so noch mehr Kommunen und Bürger zu globalem, verantwortungsbewusstem Handeln motivieren. Die ausgezeichneten Kommunen erhalten ein Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro, das der Weiterführung ihrer fairen Projekte zugute kommt. Zuletzt wurde im September 2015 die Stadt Saarbrücken zur "Hauptstadt des Fairen Handels" gekürt. 2017 findet der Wettbewerb erneut statt.

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Fairtrade Towns

Logo der Kampagne Fairtrade Towns

Die Kampagne Fairtrade-Towns wird von TransFair getragen und bringt unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Fünf Kriterien müssen erfüllt sein, um „Fairtrade-Stadt", „Fairtrade-Kreis" oder „Fairtrade-Gemeinde" zu werden. Nach Erfüllung aller Kriterien, Einreichung der Bewerbung und Prüfung durch TransFair e.V. wird der Titel „Fairtrade-Stadt" (bzw. Gemeinde/Landkreis/Region) für zunächst zwei Jahre vergeben. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erfolgt eine Überprüfung, ob die Kriterien weiterhin erfüllt sind.

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Fairtrade Schools

Logo der Kampagne Fairtrade Schools

Im Rahmen der Schulkampagne zeichnet TransFair Schulen zu „Fairtrade-Schools" aus. Es können sich alle in NRW existenten Schulformen bewerben, von der Grundschule bis zum Berufskolleg. Hierfür müssen fünf Kriterien erfüllt werden. Mit der Auszeichnung werden die Schulen für ihr Engagement im Fairen Handel honoriert und können den Titel für zwei Jahre tragen. Nach zwei Jahren gibt es eine Überprüfung, ob die fünf Kriterien weiterhin erfüllt sind.

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Meine Landwirtschaft

Meine Landwirtschaft

Mit der Kampagne „Meine Landwirtschaft" wollen Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft gemeinsam Fragen stellen und Lösungen für die europäische Agrarpolitik suchen: Auf Bauernhöfen, in Gemeinden in Stadt und Land und im Internet. Der Dialog zwischen Landwirten und Verbrauchern, auch über die Grenzen Deutschlands hinaus, wird gesucht. Es sollen nachhaltige Perspektiven entwickelt, Zusammenhänge begriffen und unsere Lebensmittel und Landschaften genossen werden. Denn: Weiter wie bisher ist keine Option.

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Anprechpartnerin

Foto von Maja Volland
Maja Volland
Tel. 030 - 280 45 349