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Fair-Handels-Importeure

Fair-Handels-Importeure betreiben zu 100 % Fairen Handel – ihr Geschäftszweck ist darauf ausgerichtet, mit jeweils angepassten Instrumenten die Produzentenpartner*innen zu stärken, damit sie auf dem Markt bestehen können.

Fair-Handels-Importeure pflegen in der Regel direkte partnerschaftliche Beziehungen zu ihren Handelspartner*innen, wozu auch gegenseitige Besuche gehören. Das ermöglicht ihnen eine individuelle, je nach Situation angemessene Beratung und Unterstützung. Gemeinsam entwickeln sie mit ihren Handelspartner*innen Strategien zur Überwindung von Entwicklungshemmnissen. Im Fokus ihrer Arbeit steht stets, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzent*innen zu verbessern. Fair-Handels-Importeure halten dabei nicht nur internationale Standards des Fairen Handels ein, sondern haben für sich teilweise noch weitere Kriterien aufgestellt. Darüber hinaus setzen sie sich für eine grundsätzliche Veränderung der Regeln des Welthandels ein und leisten Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Firmenpolitik ist ganzheitlich auf Fairen Handel ausgerichtet. Fair-Handels- Importeure vertreiben daher ausschließlich fair gehandelte Produkte. Einige Fair- Handels-Importeure blicken auf jahrzehntelange Erfahrungen zurück.  Basierend auf dieser wichtigen Pionierarbeit für den Fairen Handel wurden die internationalen Standards der WFTO und des Fairtrade-Systems entwickelt.

Die folgenden Fair-Handels-Importeure sind Mitglied im Forum Fairer Handel: Banafair e.V., dwp - die WeltPartner, El Puente, Gepa – The Fair Trade Company und Globo – Fair Trade Partner. Weitere anerkannte Fair-Handels-Organisationen sind im Lieferantenkatalog des Weltladen-Dachverband zu finden. Einige davon sind im FAIR BAND (Bundesverband für fairen Import und Vertrieb) zusammengeschlossen.

FAQ

Was bedeutet die langfristige Partnerschaft im Fairen Handel?

Der Faire Handel zielt darauf ab, Produzent*innen und ihre Organisationen zu stärken. Die Basis dafür ist eine verantwortungsvolle, transparente und partnerschaftliche Handelsbeziehung. Damit sich eine solche Handelsbeziehung entwickeln kann, benötigt es vor allem Zeit und Verlässlichkeit auf beiden Seiten. Daher ist die langfristige Zusammenarbeit mit verbindlichen Lieferverträgen und einer kontinuierlichen Auftragslage seit jeher Kernanliegen des Fairen Handels. Sie gibt den Produzentenorganisationen Planungssicherheit, was für Erzeuger*innen landwirtschaftlicher Produkte besonders wichtig ist. Denn deren Alltag ist häufig von schwankenden Marktpreisen, unsicheren Abnahmen sowie Ernteausfällen aufgrund klimatischer Veränderungen bestimmt. 

Zu einer langfristigen Handelsbeziehung im Fairen Handel gehören u.a. die Beratung zur gemeinsamen Produktentwicklung sowie die Unterstützung bei der Anpassung an die lokalen strukturellen und klimatischen Veränderungen. So bedeutet Langfristigkeit im Fairen Handel auch, gemeinsam Krisenzeiten zu bewältigen. 

Ansprechpartner

Manuel Blendin
Tel. 030 / 280 40 599

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Mehr Informationen zu den Fair-Handels-Importorganisationen, die Mitglied im Forum Fairer Handel sind Mitglieder im Forum Fairer Handel:

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100% fair - der Faire Handel in Deutschland. Grundsätze, Wirkungen, Akteure (Neuauflage 2016) Download