Gesellschaftliche Transformation durch Fairen Handel?

Fair-Handels-Kongress am 1./2. März 2018,  Mainz

Der Faire Handel ist in den 70er Jahren mit drei Zielen angetreten:

  • benachteiligte Produzentengruppen zu unterstützen,
  • das Verbraucherverhalten in Deutschland hin zu einem sozial orientierten Konsum zu verändern,
  • die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für "Dritte Welt"-Produzent*innen zu verbessern.

Heute scheint eine sozial-ökologische Transformation notwendig, um langfristig den Klimawandel einzudämmen und die Lebensbedingungen weltweit zu verbessern.

Im Rahmen des Fair-Handels-Kongresses am 01. und 02. März 2018 haben wir über offene Fragen und neue Perspektiven diskutiert: Inwieweit hat die Fair-Handels-Bewegung ihre Ziele erreicht? Müssen diese weiterentwickelt werden? Was muss passieren, damit die Fair-Handels-Bewegung ihren ursprünglichen Visionen näher kommt? Und wie kann sie zu einer sozial-ökologischen Systemveränderung beitragen?

Der Kongress bot den Rahmen, diese Fragen zusammen mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren und mit Blick auf die SDGs zu diskutieren. Ziel des Kongresses war es, der Fair-Handels-Bewegung relevante Denkanstöße und Impulse für neue Handlungsoptionen zu geben.

Auf einer Podiumsdiskussion diskutierten Vandana Shiva (Trägerin des Alternativen Nobelpreises) und Jürgen Maier (Forum Umwelt und Entwicklung) darüber, welchen Beitrag der Faire Handel zu einem dringenden ökologischen und sozialen Wandel des globalen Wirtschaftssystems beitragen kann.

Mehr zur Podiumsdiskussion lesen

Der Tagungsband zum Fair-Handels-Kongress "Gesellschaftliche Transformation durch Fairen Handel?" steht Ihnen ab sofort zum Download und zur kostenfreien Bestellung zur Verfügung.

Die einzelnen Beiträge aus dem Tagungsband finden Sie hier.

Ansprechpartner

Manuel Blendin
Tel. 030 / 280 40 599