Klimakrise, wachsende soziale Ungleichheit und ein zunehmender Rückzug auf nationale Interessen stellen das gesellschaftliche Zusammenleben und die internationale Zusammenarbeit vor große Herausforderungen. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Initiativen und Bewegungen, die solidarische Alternativen zum bestehenden Wirtschafts- und Handelssystem entwickeln und erproben.
Doch welche Rolle können diese Ansätze in der aktuellen Situation spielen? Und wie können sie zur notwendigen sozial-ökologischen Transformation beitragen?
Gemeinsam diskutieren, Kräfte bündeln
Diesen Fragen widmet sich die Jahrestagung des Forum Fairer Handel am 8. Juli 2026 in Berlin (Jetzt anmelden). Unter dem Titel “Der Faire Handel in Zeiten globaler Entsolidarisierung – Wie antworten solidarische Alternativen auf die aktuellen Krisen?” bringen wir Vertreter*innen verschiedener solidarischer Alternativen zusammen, um gemeinsam Perspektiven für eine gerechtere Zukunft zu diskutieren.
Ziel der Tagung ist es, gemeinsame Ideen zu entwickeln, Kräfte zu bündeln und neue Impulse zu setzen.
Impulse für die Diskussion
Zum Auftakt analysiert Prof. Dr. Markus Wissen, Professor für Gesellschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt sozial-ökologische Transformationsprozesse an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, die aktuelle sozial-ökologische Krise.
Anschließend diskutieren verschiedene solidarische Alternativen (Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland, das Commons-Institut, Netzwerk Solidarische Landwirtschaft sowie das Forum Fairer Handel) auf dem Podium die aktuellen Herausforderungen.