In den vergangenen sechs Monaten haben die Teilnehmerinnen das FFH Advocacy-Training zum Thema globale Gerechtigkeit erfolgreich absolviert.
Das Training umfasste zwei Präsenzseminare (2,5 Seminartage), acht Online-Seminare (16 Seminarstunden) sowie eine Praxisphase, in der die Teilnehmerinnen eigenständig Advocacy-Projekte entwickelten und umsetzten. Dabei arbeiteten sie zu den Themen unlautere Handelspraktiken, faire Löhne für Saisonarbeit und die EU-Entwaldungsverordnung. Die Ergebnisse hielten sie auf thematischen Postern fest, die sie auf der FFH-Jahrestagung Anfang Juli präsentierten. Die Projekte wurden zudem unter den Querschnittsthemen Geschlechtergerechtigkeit, Klimagerechtigkeit, koloniale Kontinuitäten sowie internationale Perspektiven auf Advocacy-Arbeit reflektiert.
Im Laufe des Trainings setzten sich die Teilnehmerinnen unter anderem mit dem Politikzyklus, der Rolle der Zivilgesellschaft in politischen Prozessen sowie der Politikgestaltung auf Ebene der Europäischen Union auseinander. Darüber hinaus lernten sie verschiedene Methoden der Advocacy-Arbeit kennen. Sie arbeiteten mit Instrumenten wie dem Advocacy Canvas, dem Power Mapping und der Theory of Change und erstellten unter anderem einen Policy Brief sowie einen Gesprächsleitfaden.
Wir danken allen Teilnehmerinnen für ihre konstruktive und engagierte Teilnahme.