Um unsere Website für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zur Verwendung von Cookies sowie zu Ihrem Widerspruchsrecht erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Zwischen Recht und Realität - Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen

Autor:
Dr. Sabine Ferenschild,
Erscheinungsjahr:
2017
Medienart:
Fachliteratur
Umfang:
4 Seiten
Beschreibung:

Was wäre gewesen, wenn die Arbeiter*innen, die in einer der Textilfirmen im Rana Plaza-Gebäude in Dhaka/ Bangladesch arbeiteten, im April des Jahres 2013 über frei gewählte betriebliche Interessenvertretungen verfügt hätten? Wäre die Sicherheit der Beschäftigten wichtiger gewesen als das Geschäftsinteresse der Firmeninhaber?

Diese und andere "Was wäre wenn …"-Fragen kann man zwar nicht befriedigend beantworten, man kann aus ihnen aber für die Zukunft lernen. Für die Textil- und Bekleidungsfirmen in Bangladesch müsste das u.a. bedeuten, ihre Beschäftigten zur Wahl von Interessenvertretungen zu ermuntern und mit diesen gewählten Vertreter*innen dann über die Arbeitsbedingungen im Allgemeinen und über die Sicherheit am Arbeitsplatz im Besonderen zu verhandeln.

Vor einem potentiellen nächsten "Rana Plaza" sind dafür noch erhebliche Schritte nötig. Doch nicht nur für die Verbesserung der Sicherheit am Arbeitsplatz ist die (theoretische und praktische) Vereinigungsfreiheit der Beschäftigten ein substanzieller Schritt. Auch für den Kampf um höhere Löhne oder die Reduzierung der regulären Arbeitszeit ist Vereinigungsfreiheit zentral.

 

Ansprechpartnerin

Monika Gorkisch
Tel. 030 / 280 40 588

Was ist Fairer Handel?

Datenblatt "Fairer Handel"

Die wichtigsten Daten und Fakten zum Fairen Handel auf einen Blick – einmal jährlich per E-Mail Jetzt anmelden