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Arbeitsrechtsverstöße in Indonesien: Was können Investoren tun?

Autor:
Antje Schneeweiß
Erscheinungsjahr:
2012
Medienart:
Fachliteratur
Umfang:
48 Seiten
Beschreibung:

SÜDWIND hat in Zusammenarbeit mit der indonesischen Nichtregierungsorganisation "Trade Union Rights Center" (TURC) und der "Sedane Labour Information Organisation" (LIPS) die aktuelle Situation der indonesischen Arbeiter/innen in fünf Zulieferfabriken der Aktiengesellschaften Adidas, Nike, Inditex/Zara, H&M und Esprit vor Ort untersucht.

Anhand aktueller Befragungen indonesischer Textilarbeiter/innen beleuchtet diese Studie die heutigen Lebens- und Arbeitsbedingungen indonesischer Textilarbeiter/innen und arbeitet heraus, welche Strategien Investoren und Vertreter/innen zivilgesellschaftlicher Organisationen entwickeln können, um sich für eine Verbesserung ihrer Lebensumstände einzusetzen.

Es zeigt sich, dass auch nach jahrzehntelangen Bemühungen die Situation der Arbeiter/innen prekär bleibt. "Viele zum Teil erzwungene Überstunden, kaum erreichbare Zielvorgaben und Hungerlöhne prägen noch immer den Alltag von Hundertausenden von Textilarbeiter/innen in Indonesien, auch in jenen Zulieferbetrieben, die für Premiummarken wie Adidas und Nike fertigen.", so Antje Schneeweiß in der Studie. Die Aussagen der Arbeiter/innen stehen nach wie vor in direktem Gegensatz zu denen der Unternehmen, die z.B. angeben, dass in ihren Zulieferfabriken nicht mehr als 60 Stunden pro Woche gearbeitet wird.

Ansprechpartnerin

Monika Gorkisch
Tel. 030 / 280 40 588

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