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Vom Kakaobaum bis zum Konsumenten. Die Wertschöpfungskette von Schokolade

Autor:
Friedel Hütz-Adams
Erscheinungsjahr:
2012
Medienart:
Fachliteratur
Umfang:
38 Seiten
Bezugsquelle:
Beschreibung:

In den vergangenen Jahrzehnten ist der reale Preis von Kakao gesunken. Im gleichen Zeitraum ist in Deutschland, gemessen an der Kaufkraft, Schokolade immer billiger geworden und die konsumierte Menge stieg massiv an. "Getrübt wird die Freude über die preiswerte Schokolade durch Berichte über schlechte Lebensbedingungen der Menschen, die Kakao anbauen. Vor allem in den westafrikanischen Kakaoanbaugebieten ist die Lebenssituation des größten Teils der Kakaoanbäuer_innen sehr schlecht. Von dort stammen mehr als 90 % des in Deutschland konsumierten Kakaos", so Friedel Hütz-Adams, Kakaoexperte des SÜDWIND-Instituts.


Um herauszufinden, wer im Kakaosektor Verantwortung für Missstände übernehmen muss, wird in der Studie die Wertschöpfungskette der Schokolade erläutert. Die Analyse zeigt, dass in den verschiedenen Produktionsstufen der Schokolade unterschiedliche Instanzen den Markt dominieren. Beim Anbau sind dies rund 5,5 Mio. nicht organisierte Kleinbäuer_innen, in den weiteren Verarbeitungsstufen jeweils eine Hand voll multinationaler Unternehmen.

 

"Die Analyse belegt, dass eine Verbesserung der Situation in den Kakaogebieten nur zu sehr geringen Preiserhöhungen in der Produktionskette führen würde. Eine durchschnittliche Tafel Vollmilchschokolade enthält lediglich Kakao im Wert von rund sechs Cent und bei den derzeitigen Zertifizierungsansätzen liegt der Aufpreis für Schokolade aus nachhaltiger Produktion derzeit bei rund einem Cent pro Tafel", so Hütz-Adams weiter.

Ansprechpartnerin

Monika Gorkisch
Tel. 030 / 280 40 588

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