Um unsere Website für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zur Verwendung von Cookies sowie zu Ihrem Widerspruchsrecht erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

HUNGER (Dokumentarfilm)

Erscheinungsjahr:
2010
Medienart:
Filme
Umfang:
90 Minuten
Zielgruppe:
SEK II, Erwachsenenbildung
Bezugsquelle:
Beschreibung:

Es ist einer der größten Skandale des Jahrhunderts: Noch immer leiden fast eine Milliarde Menschen an Hunger. Jeder siebte Mensch auf der Erde ist unterernährt. Der Filmemacher Marcus Vetter und die SZ-Journalistin Karin Steinberger geben den unfassbaren Zahlen ein Gesicht. Der 90-minütige Dokumentarfilm HUNGER zeigt die Geschichten von Menschen aus fünf Ländern und fragt: Warum müssen Menschen hungern? INKOTA bietet bundesweit Bildungsveranstaltungen mit dem Dokumentarfilm an und diskutiert mit interessierten Bürger_innen, was gegen den weltweiten Hunger getan werden kann. Die Bildungs-DVD zum Film mit vielen Hintergrundinformationen ist bei INKOTA erhältlich.

"Mit HUNGER wurde ein herausragender Film geschaffen, um über die schreckliche Lebensrealität von Millionen von Menschen zu informieren. Der Film bleibt nicht bei den Bildern hungernder Kinder stehen, sondern lässt die betroffenen Menschen selbst erklären, warum sie unter Hunger leiden", erklärt Evelyn Bahn, Projektleiterin Welternährung beim INKOTA-netzwerk. Auf der Suche nach den Ursachen für die Hunger-Katastrophe stoßen die Filmemacher_innen in allen Ländern darauf, dass Hunger nicht selbstverschuldet ist. In Kenia wird den Turkana-Stämmen das Trinkwasser abgedreht, damit Rosen für den europäischen Markt bewässert werden können. In Brasilien werden Kleinbäuer_innen von ihrem Land vertrieben, damit Soja für die Futtermittelproduktion angebaut werden kann und in Indien treibt sie genverändertes Saatgut von Monsanto in die Schuldenspirale. Der Film porträtiert auch Menschen, die an Lösungen arbeiten und sich den Problemen mutig stellen.

Seit Jahren kämpft Suman Sahai von der indischen Gene Campaign gegen die Macht der Saatgutkonzerne. Sie erklärt: "Der einzige Besitzer von Saatgut ist der Bauern - nicht Firmen wie Monsanto." Sie richtet in Dörfern Samenbanken ein, in denen der einheimische Samen erhalten wird. "Der Film HUNGER zeigt, dass die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft und die Konzentration der Lebensmittelproduktion in der Hand der Konzerne keine Lösung für das weltweite Hunger-Problem darstellt", sagt Evelyn Bahn.

Ansprechpartnerin

Monika Gorkisch
Tel. 030 / 280 40 588

Was ist Fairer Handel?

Datenblatt "Fairer Handel"

Die wichtigsten Daten und Fakten zum Fairen Handel auf einen Blick – einmal jährlich per E-Mail Jetzt anmelden