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H&M: Vom Versprechen existenzsichernder Löhne und der Realität der Armutslöhne

Erscheinungsjahr:
2018
Medienart:
Fachliteratur
Umfang:
17 Seiten
Beschreibung:

Die Studie überprüft, inwieweit das Unternehmen H&M seinem öffentlichen Versprechen von November 2013 nachgekommen ist, bis 2018 in allen "Gold"- und "Platin"-Fabriken seiner "strategischen und bevorzugten Lieferanten" Vergütungsstrukturen zu schaffen, die die Bezahlung von "fairen Existenzlöhnen" für 850.000 Angestellte ermöglichen. Die "Clean Clothes Campaign" befragte Arbeiter*innen in sechs Fabriken in Bulgarien, Kambodscha, Indien und der Türkei, die zu diesen Zulieferbetrieben zählen, darüber, wie viel sie verdienen. Das Ergebnis: Keine der befragten Arbeiter*innen erhielt einen existenzsichernden Lohn. 

Die befragten Arbeiter*innen in Indien und der Türkei verdienten ein Drittel eines Lohns, der als existenzsichernd gilt; in Kambodscha ist es weniger als die Hälfte. Die Interviewten in der bulgarischen von H&M als "Gold"-Zulieferer ausgezeichneten Fabrik erhielten in regulärer Arbeitszeit sogar weniger als zehn Prozent eines existenzsichernden Lohns. 

 

Ansprechpartnerin

Monika Gorkisch
Tel. 030 / 280 40 588

Was ist Fairer Handel?

Kompass Fairer Handel

Foto: Sergei Drozd/Shutterstock

Informationen zu wichtigen Themen des Fairen Handels – auf zwei Seiten zusammengefasst

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