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Toys Report 2018. Bericht zu den Arbeitsbedingungen in der chinesischen Spielzeugindustrie.

Erscheinungsjahr:
2018
Medienart:
Fachliteratur
Umfang:
12 Seiten
Beschreibung:

Die Studie zeigt die Probleme für Arbeiter*innen in vier chinesischen Spielwarenfabriken auf, die unter anderem für die größten Spielwarenmarken Hasbro, Disney und Mattel produzieren, aber auch für deutsche Hersteller wie Simba Dickie, Schleich und Ravensburger. Unzählige Überstunden, Kontakt mit gefährlichen Chemikalien und dürftige Löhne, die kaum zum Leben reichen, gehören zu den größten Problemen.

Die Studie nennt als die drei wichtigsten Ursachen für die schlechten Arbeitsbedingungen in chinesischen Spielwarenfabriken den Preisdruck durch die auftraggebenden Unternehmen, dass mangelnde Arbeitnehmer*innenrechte in China als komparativer Wettbewerbsvorteil angesehen werden und dass systematische Verletzungen des geltenden chinesischen Arbeitsrechts problemlos möglich sind, da die mit einem Verstoß gegen das Recht verbundenen Kosten gering sind.

Der Report fordert die Unternehmen, die Spielzeug aus Fabriken in China beziehen, auf, endlich Verantwortung für die Arbeitsbedingungen in ihren Produktionsstätten zu übernehmen und wirksam gegen diese Ausbeutung vorzugehen.

Ansprechpartnerin

Monika Gorkisch
Tel. 030 / 280 40 588

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Foto: Sergei Drozd/Shutterstock

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