Die Kampagne "Mensch. Macht. Handel. Fair."

Update: Am 21. Dezember 2016 hat die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan "Wirtschaft und Menschenrechte" verabschiedet. Der Nationale Aktionsplan bleibt weit hinter Erwartungen deutscher Nichtregierungsorganisationen zurück. Statt die Menschenrechte entlang der Lieferkette verbindlich zu schützen, werden die Interessen großer Unternehmen berücksichtigt. Weitere Informationen in unserer Pressemitteilung.

Unsere Forderungen

Wir forderten die Bundesregierung dazu auf, ein Gesetz zu erarbeiten, das

  • deutsche Unternehmen dazu verpflichtet, die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf Menschenrechte und Umwelt entlang der gesamten Lieferkette zu identifizieren, negativen Auswirkungen entgegenzuwirken sowie eingetretene Schäden zu beheben (Sorgfaltspflicht),
  • klarstellt, dass Unternehmen für eingetretene Schäden haftbar gemacht werden können, wenn sie die Einhaltung dieser Sorgfaltspflicht nicht nachweisen können,
  • Betroffenen aus dem Ausland ermöglicht, deutsche Unternehmen wegen der Verletzung der gebührenden menschenrechtlichen Sorgfalt vor deutschen Gerichten verklagen zu können.

Anprechpartner

Foto von Armin Massing
Armin Massing
Tel. 030 / 280 45 349

Blick hinters Display

Stimmen zur Kampagne

Dietmar Bär, Schauspieler:

„Unternehmen haben viel Macht  – und müssen endlich Verantwortung übernehmen."

Unternehmen haftbar machen