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Europawahl 2019: Brief an die Kandidat*innen zur Europaparlamentswahl

Foto: European Union 2017, EP/ Fred Marvaux

Sehr geehrte*r Kandidat*in zur Europaparlamentswahl,

als deutsche Fair-Handels-Bewegung interessiert uns, inwiefern Sie sich im Europaparlament für mehr Gerechtigkeit im Welthandel einsetzen werden. Daher laden wir Sie ein, sich mit einer Botschaft zum Fairen Handel öffentlich zu positionieren.

Eine zentrale Herausforderung für die nächste Legislaturperiode wird die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) werden. Die Fair-Handels-Bewegung setzt sich mit ihren Aktivitäten in Handel und Politik insbesondere für die Verwirklichung von SDG 12 ein, nachhaltige Produktions- und Konsummuster. Hunderttausend Bürger*innen engagieren sich auf verschiedene Weise in Fair-Handels-Kampagnen, Fairtrade-Städten, Kirchen, Unternehmen, zivilgesellschaftlichen Initiativen und Vereinen, Unis und Schulen hierfür. Seit 50 Jahren zeigt der Faire Handel, dass eine nachhaltige Produktion, die soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte vereint, möglich ist. Für eine nachhaltige und umfassende Umsetzung von SDG 12 braucht es aus unserer Sicht verbindliche Regelungen zum Schutz von Arbeits- und Menschenrechten in Handelsketten.

Die EU hat sich gemeinsam mit ihren Mitgliedstaaten verpflichtet, die SDGs umzusetzen. Machen Sie sich gemeinsam mit uns dafür stark. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Forderung nach einem verbindlichen Schutz für Arbeits- und Menschenrechte mit dieser Sprechblase unterstützen. Alternativ können Sie auch ein eigenes Versprechen, eine Selbstverpflichtung oder eine Botschaft zum Thema Fairer Handel/gerechter Welthandel in die leere Sprechblase hier eintragen.  Posten Sie ein Foto von sich mit dieser Sprechblase auf Ihren Kanälen mit dem Hashtag #TradeFairLiveFair und markieren Sie uns auf Twitter (@Fairtrade_DE) und/oder Facebook (@weltladendachverband, @FFH.ForumFairerHandel), damit wir es teilen können.

Jede Menge Ideen dazu, wie die EU in den nächsten fünf Jahren zu einem relevanten Akteur für Nachhaltigkeit und für die Erfüllung der Agenda 2030 werden kann, bietet Ihnen die Zukunftszeitung The Fair Times aus dem Jahr 2024, die von einem breiten NRO-Spektrum zum Thema nachhaltige Produktion, Konsum und öffentliche Beschaffung zusammengestellt und in mehreren europäischen Sprachen veröffentlicht wurde. Verwenden Sie in Ihrem Post auch den Hashtag #TheFairTimes, damit Ihr Engagement auf der Kampagnen-Webseite sichtbar wird.

Nach der EU-Wahl laden wir Sie zu einem Austausch zum Fairen Handel, seinem Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung und der Agenda 2030 sowie seinen Forderungen an die Politik ein und würden uns über Terminangebote freuen.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Claudia Brück, TransFair e.V., geschäftsführender Vorstand

Manuel Blendin, Forum Fairer Handel e.V., Geschäftsführer

Steffen Weber, Weltladen-Dachverband e.V., Geschäftsführer

Peter Schaumberger, GEPA - The Fair Trade Company, Geschäftsführer

Anprechpartnerin

Foto Maja Volland
Maja Volland
Tel. 030 - 280 45 349

Zum Weiterlesen

The Fair Times - Zeitung zur Europawahl 2019

Was hat sich bis 2024 in Sachen Fairer Handel in der Europäischen Union getan? In Kooperation mit weiteren europäischen Netzwerken wagt das Fair Trade Advocacy Office in Brüssel einen fiktiven Blick in die Zukunft: Die Fair Times-Sonderausgabe 2024 berichtet darüber, wie sich Europa bis zum  Ende der nächsten Legislaturperiode in punkto Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit entwickeln könnte – wenn sich die Ende Mai gewählten Abgeordneten wirklich für gerechtere globale Handelsstrukturen einsetzen.

Weitere Informationen über die Kampagne "The Fair Times" erhalten Sie hier.