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###USER_anrede###,
wir möchten “Danke” sagen – bei allen 210.438 Personen, die die Petition für den Erhalt des deutschen und europäischen Lieferkettengesetzes unterschrieben haben. Danke für Ihre Unterstützung! Jetzt gilt es weiter Druck zu machen, um die Verwässerungen, von denen die Gesetze bedroht sind, rückgängig zu machen. Dafür laden wir Sie herzlich dazu ein, in den nächsten Wochen bei der Telefonaktion an europäische Abgeordnete mitzumachen. Mehr Infos dazu gibt es in diesem Newsletter.
Bedanken möchten wir uns auch bei den Tausenden Menschen in ganz Deutschland, die sich an der Fairen Woche 2025 beteiligt haben: Bei über 1.700 Veranstaltungen haben Sie gezeigt, wie vielfältig der Faire Handel ist!
Einen gemütlichen Herbst wünscht
Das Team des Forum Fairer Handel
Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, freuen wir uns über Spenden oder Fördermitgliedschaften. Darüber hinaus freuen wir uns, wenn Sie diesen Newsletter weiterempfehlen.
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Im Fokus: Lieferkettengesetz
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200.000 Stimmen für starke Lieferkettengesetze!
Lieferkettengesetze von massiven Abschwächungen bedroht
Übergabe der Petition an Dr. Bärbel Kofler
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Es ist ein großer Erfolg und ein starkes Zeichen für die Beibehaltung effektiver Lieferkettengesetze: Über 200.000 Menschen haben ihre Stimme erhoben und in den letzten Monaten die Petition zum Erhalt des deutschen und europäischen Lieferkettengesetzes unterzeichnet! Ein großes Danke an alle, die mitgemacht haben! Mit der Übergabe der Petition an Bärbel Kofler, parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, endete die Unterschriftensammlung am 08. Oktober vor dem Bundeskanzleramt. Gemeinsam mit Gewerkschafter*innen und Arbeiter*innen aus Pakistan und Indien sowie einer Vielzahl an Organisationen – darunter auch das Forum Fairer Handel – haben wir ein deutliches Signal an die deutsche Bundesregierung gesendet, an wirkungsvollen Lieferkettengesetzen festzuhalten. Die über 200.000 Stimmen verdeutlichen den starken Zuspruch aus der Bevölkerung, diese essenziellen Gesetze zur Umsetzung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten weltweit beizubehalten. Zum Hintergrund: Aktuell sind sowohl das deutsche als auch das europäische Lieferkettengesetz von massiven Abschwächungen bedroht. Unter dem Deckmantel von „Vereinfachungen“ sollen Kernelemente der Gesetze aufgeweicht werden, die jedoch zur Prävention und Wiedergutmachung von Menschenrechtsverletzungen wesentlich sind. So fand am Montag auf europäischer Ebene eine wichtige Abstimmung im Rechtsausschuss statt. Das Ergebnis ist ein zutiefst ernüchternder Kompromiss: Das EU-Lieferkettengesetz soll nur noch für Unternehmen mit mind. 5.000 Mitarbeitenden und 1,5 Milliarden Euro Jahresumsatz gelten, wodurch in Deutschland nur noch rund 120 Unternehmen überhaupt unter die Richtlinie fallen würden. Zudem sieht der Vorschlag den Entfall einer EU-weit harmonisierten Zivilhaftung vor, was es Betroffenen noch schwieriger macht, Schadenersatz einzuklagen. Mehr erfahren | |
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Mit einem Telefonanruf aktiv werden für’s Lieferkettengesetz
Bild: DAPA Images (via Canva Pro)
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Jede*r kann weiterhin für den Erhalt der Lieferkettengesetze in Deutschland und Europa aktiv werden! Derzeit gibt es die Möglichkeit, im Zuge einer Telefonaktion direkt mit relevanten Mitgliedern des Europäischen Parlaments zum Lieferkettengesetz zu sprechen. Mit Hilfe eines Online-Tools können kostenlos Anrufe getätigt werden, mit denen man direkt bei den relevanten Abgeordneten landet, um den Druck aus der Bevölkerung sicht- und hörbar zu machen. Zum Telefon-Tool | |
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Faire Woche: Fair handeln. Vielfalt erleben!
Über 1.700 Veranstaltungen bundesweit machten die Faire Woche 2025 zu einem lebendigen Zeichen für globalen Zusammenhalt und gelebte Vielfalt
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Unter dem Motto "Fair handeln. Vielfalt erleben!" luden Weltläden, Schulen, Kitas, Aktionsgruppen und viele weitere Akteure während der Fairen Woche dazu ein, den Fairen Handel (neu) zu entdecken. Ob bei gemeinsamen Frühstücken, bunten Festen, inspirierenden Ausstellungen oder kreativen Workshops – überall wurde deutlich: Fairer Handel verbindet Menschen über Grenzen hinweg. Ein Highlight war die Puppenaktion: In über 60 Städten waren bunte Puppen als Symbole der Vielfalt unterwegs – sie standen für die vielen Gesichter des Fairen Handels und die Menschen, die ihn weltweit gestalten. Besonders bereichernd waren die Begegnungen mit Gästen aus dem Globalen Süden. Dieses Jahr waren Nadeesha Madushani von Selyn (Sri Lanka) sowie Matilde Perdomo Romero und Merlin Urrea von CAFESCOR (Honduras) in ganz Deutschland unterwegs. Mit ihren persönlichen Geschichten und Erfahrungen aus erster Hand machten sie deutlich, was Fairer Handel in ihren Regionen bewirkt und wie wichtig partnerschaftliches Handeln auf Augenhöhe ist. So zeigte die Faire Woche 2025 einmal mehr: Vielfalt ist Stärke – und wer fair handelt, gestaltet eine gerechtere Welt für alle. | |
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Faire Wildsammlung schützt Biodiversität
Naturprodukte als faire und nachhaltige Einkommensquellen
Foto: Last Forest
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Sammeln statt anbauen – und dabei die Natur schützen. Faire Wildsammlung schafft Einkommen in ländlichen Regionen, bewahrt altes Wissen und schützt Wälder sowie Ökosysteme. Ob Paranüsse aus Peru, wilder Honig aus Indien oder Rooibos aus Südafrika – diese Beispiele zeigen: Wenn fair gesammelt wird, profitiert die Biodiversität. Mehr dazu erfahren Sie im Blogbeitrag von Silke Bölts, FFH-Referentin für Klimapolitik und Fairen Handel: Zum Blogbeitrag | |
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Deutscher Nachhaltigkeitspreis: GEPA siegt in Branche "Kaffee, Tee, Gewürze"
Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A. Welsing
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Die GEPA ist “Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen 2026” in der Branche “Kaffee, Tee und Gewürze”. Eine unabhängige Jury mit Expert*innen aus Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft kürte die GEPA zum “renommierten Fair-Trade-Pionier”. In der Endrunde setzte sich das Unternehmen gegen drei weitere Finalisten durch. “Die GEPA fokussiert sich ausschließlich auf Fairen Handel”, heißt es in dem Kurzporträt zur Ehrung. “Das Unternehmen engagiert sich für eine klimagerechte Produktion und Logistik, reduziert kontinuierlich den eigenen CO2-Fußabdruck. Weitere Aktivitäten liegen in der politischen Interessensvertretung, Bildungsarbeit und Öffentlichkeitsarbeit zugunsten eines gerechteren Welthandels.” Zur Pressemitteilung | |
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GEPA-Event zur Fairen Woche: Coffee Cupping in Wuppertal und Peru
Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A. Fischer
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Anlässlich der Fairen Woche hat die GEPA sich ein besonderes Social-Media-Event einfallen lassen: Ein Coffee Cupping, das parallel in Wuppertal und in Peru stattgefunden hat. Dabei gab es geballte Kaffee-Expertise von Sensorik bis hin zu praktischen Zubereitungstipps. Auf GEPA-Seite in Wuppertal waren Sortimentsmanagerin Hanna Schmid und Einkaufsmanagerin Franziska Bringe dabei. Zugeschaltet aus Peru waren GEPA-Einkaufsmanager Kleber Cruz Garcia mit Javier Dominguez Arbildo (Exportmanager bei GEPA-Partner Sol y Café) und der lizenzierte Sensorik-Experte (auch “Q-Grader” genannt) Rodolfo Cruz Garcia von Norandino. GEPA-Pressesprecherin Barbara Schimmelpfennig wies passend zum Motto der Fairen Woche “Fair Handeln – Vielfalt erleben” auf die Vielfalt der Aromen, der Kaffeesorten und der Menschen hin, die hinter dem Rohkaffee stehen. Mehr erfahren | |
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Ökologie und Landbau: Faire Importe?
Aktuelle Entwicklungen zum deutschen und europäischen Lieferkettengesetz
In der aktuellen Ausgabe "Faire Importe?" des Magazins Ökologie & Landbau erläutert Robert Diendorfer, Referent für Unternehmensverantwortung beim FFH, die aktuellen Entwicklungen rund um das deutsche und europäische Lieferkettengesetz. Was steht hinter den "Vereinfachungen" für Unternehmen, die von politischer Seite gefordert werden? Und auf welche Erfahrungen kann man nach zwei Jahren Lieferkettengesetz in Deutschland zurückblicken? Antworten auf diese Fragen finden sich im Gastbeitrag. Zur Ausgabe "Ökologie und Landbau: Faire Importe?" | |
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Misereor-Studie: Ernährungsarmut weltweit auf höchstem Stand seit 2017
Trotz wachsender Weltwirtschaft fehlt Menschen auf der ganzen Welt immer mehr Geld für eine gesunde Ernährung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Armutslücke Welternährung” von Misereor und Wissenschaftlern der Georg-August-Universität Göttingen. Diese wurde heute im Vorfeld des Welternährungstages (16.Oktober) vorgestellt. Mehr erfahren | |
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V.i.S.d.P.: Matthias Fiedler, Geschäftsführer
Redaktion: Katrin Frank, k.frank@forum-fairer-handel.de, Tel.: 030 - 280 45 259
Lisa Niklas, l.niklas@forum-fairer-handel.de, Tel.: 030 - 280 40 595
Das Forum Fairer Handel ist der Verband des Fairen Handels in Deutschland. Sein Ziel ist, das Profil des Fairen Handels zu schärfen, gemeinsame Forderungen gegenüber Politik und Handel durchzusetzen und eine stärkere Ausweitung des Fairen Handels zu erreichen. Es ist in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Bildung sowie Kampagnen- und Advocacyarbeit tätig.
Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des



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