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###USER_anrede###,
Landwirtschaft braucht Fairness – das fordern wir gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis! Denn: Viele Bäuer*innen weltweit können nicht von ihrer Arbeit leben. Mit unserem Appell fordern wir die EU auf, unfaire Preise endlich wirksam zu regulieren. Der Zeitpunkt ist gut, denn noch in diesem Jahr soll die EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken reformiert werden. Unterschreib jetzt unseren Appell und verbreite ihn in deinen Netzwerken! Mehr Infos erhältst du in diesem Newsletter.
Frohe Ostertage wünscht
Das Team des Forum Fairer Handel
P.S.: Vielleicht ist es dir schon aufgefallen: In diesem Newsletter sprechen wir dich ab jetzt mit „Du“ an. Damit möchten wir den Austausch persönlicher gestalten. Das „Du“ steht für uns für Kommunikation auf Augenhöhe und ändert nichts an unserer Wertschätzung. Schön, dass du den Newsletter liest.
Wenn du unsere Arbeit unterstützen willst, freuen wir uns über Spenden oder Fördermitgliedschaften. Darüber hinaus freuen wir uns, wenn du diesen Newsletter weiterempfiehlst.
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Im Fokus: Konzernmacht eindämmen
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Landwirtschaft braucht Fairness
Jetzt Appell unterzeichnen
Foto: Fairtrade Česko a Slovensko
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Ob Milch- und Obstbäuer*innen in Deutschland oder Kakao- und Kaffeeproduzent*innen in Ghana oder Mexiko: Viele Erzeuger*innen können von ihrer Arbeit nicht leben. Sie geraten zunehmend unter Druck, da immer weniger Konzerne die Lieferketten dominieren. Aufgrund ihrer Abhängigkeit von nur wenigen Abnehmern fehlt ihnen die Marktmacht, um Preise durchzusetzen, die ihre nachhaltigen Produktionskosten decken. Analysen zeigen, dass die Margen in der Lebensmittellieferkette sich immer weiter verschieben – weg von der Landwirtschaft, hin zur verarbeitenden Industrie und dem Lebensmitteleinzelhandel. Jetzt gibt es die Chance, das zu ändern: Mit der Reform der EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken können faire Preise endlich gesetzlich gestärkt werden. Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen haben wir deshalb einen Appell für faire Erzeuger*innenpreise gestartet. ✍️ Unterschreibe jetzt die Petition und fordere Landwirtschaftsminister Alois Rainer auf, sich für mehr Fairness in Lebensmittellieferketten einzusetzen. Jetzt unterschreiben Mehr Informationen | |
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Wirtschaft und Menschenrechte
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Rechtsgutachten und Forderungspapier zur CSDDD-Umsetzung erschienen
Foto: Pexels
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Trotz massiver Abschwächungen durch den Omnibus-I-Prozess setzt die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) weiterhin wichtige Eckpfeiler zum Schutz von Menschenrechten und Umwelt in globalen Wertschöpfungsketten. Nach dem Inkrafttreten der Richtlinie im März 2026 bleibt den EU-Mitgliedstaaten nun bis Juli 2028 Zeit, die CSDDD in nationales Recht umzusetzen. Was es dafür braucht und wie eine wirksame Umsetzung mit starkem Schutz von Menschenrechten weltweit gelingen kann, findet sich in einem neuen Rechtsgutachten von Robert Grabosch und einem Forderungspapier der Initiative Lieferkettengesetz. | |
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Nächste Finanzierungsrunde für den HREDD Support Fund gestartet
Foto: Pexels
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Am 04. Mai ist die nächste Frist zur Einreichung von Projektanträgen im Rahmen des HREDD Support Fund. Der Fonds zielt darauf ab, finanzielle Unterstützung für Kleinproduzent*innen bereitzustellen, um umwelt- und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten gemeinsam mit europäischen Fair-Handels-Unternehmen umzusetzen. Diese gewinnen vor allem im Rahmen neuer EU-Regulierungen zunehmend an Bedeutung. Weitere Informationen zum Fonds findest du hier. | |
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EmpCo-Richtlinie ist umgesetzt
Implementierung der EU-Richtlinie zur Verbesserung des Verbraucherschutzes (EmpCo) ist abgeschlossen.
Foto: gunnar3000/DepositPhotos
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Mehr Klarheit für Verbraucher*innen, mehr Verantwortung für Unternehmen: Die neue EmpCo-Richtlinie ist in deutsches Recht umgesetzt. Ab Herbst 2026 gelten strengere Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen, Zertifizierungssysteme und unternehmenseigene Siegel. Was das konkret bedeutet, warum auch der Faire Handel betroffen ist und wo jetzt Anpassungsbedarf notwendig ist erfährst du hier. | |
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Faire Woche 2026: Fair handeln – Vielfalt erleben!
Vielfalt aus der Perspektive junger Menschen
Unter diesem Motto steht die Faire Woche vom 11. bis 25. September. In diesen zwei Wochen rücken wir die vielen Facetten von Vielfalt im Fairen Handel in den Mittelpunkt – mit einem besonderen Fokus auf junge Menschen. Wir wollen ihre Perspektiven, ihre Lebensrealitäten, ihre Rolle für eine vielfältige Zukunft kennenlernen und ihnen ein Plattform bieten, ihre Sicht darzustellen. Die Hintergründe zum Jahresthema erläutern Matthias Fiedler, Geschäftsführer beim Forum Fairer Handel, Claudia Brück, Vorständin bei Fairtrade Deutschland, und Gifty Amo Antwi, Geschäftsführerin beim Weltladen-Dachverband im Interview. Du willst bei der Fairen Woche 2026 mitmachen? Auf der Website der Fairen Woche findest du Ideen zum Mitmachen und Hintergründe zum Jahresthema. Bei Online-Seminaren bekommst du ab Ende März viele Tipps, wie du deine Veranstaltung zur Fairen Woche umsetzen kannst. | |
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Junge Menschen für globale Gerechtigkeit
FFH Advocacy-Training ist gestartet.
Teilnehmerinnen des Advocacy Trainings in Halle/Saale
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Zum Auftakt unseres Advocacy-Trainings für junge Engagierte sind Ende Februar in Halle (Saale) erstmals die Teilnehmer*innen zusammengekommen. Im Zentrum stand die Frage, wie sich junge Stimmen wirksam in politische Prozesse einbringen lassen: Welche Grundlagen braucht erfolgreiche Advocacy-Arbeit, welche Themen bewegen die Teilnehmer*innen und an welchen Stellen können sie konkret ansetzen? Erste inhaltliche Schwerpunkte wurden bereits gesetzt, etwa zu Arbeitsrechten von Saisonarbeiter*innen und zu nachhaltigen Agrarlieferketten. Mit dem Trainingsprogramm unterstützt das Forum Fairer Handel junge Menschen dabei, ihre Perspektiven in politische Debatten einzubringen und eigene Projekte zu entwickeln. Denn eine gerechtere Gestaltung des Welthandels lebt von vielfältigen Stimmen und neuen Impulsen. In den kommenden Monaten werden die Teilnehmer*innen ihre Themen weiter vertiefen und konkrete Vorhaben ausarbeiten. Wir freuen uns darauf, diesen Prozess zu begleiten und die entstehenden Ideen und Impulse sichtbar zu machen. | |
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Der Faire Handel in Grafiken
Die Präsentation “Der Faire Handel in Grafiken” umfasst relevante aktuelle Daten und Fakten zum Fairen Handel in Deutschland und weltweit und wird jährlich aktualisiert. Lehrer*innen und anderen Multiplikator*innen können diese in der Bildungsarbeit, für den Unterricht, für Veröffentlichungen, Vorträge und Veranstaltungen nutzen. Zum Download | |
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Neuauflage der Broschüre "Zukunft fair"
Die Broschüre "Zukunft Fair" gibt einen Überblick, wie Fairer Handel in der Praxis aussieht und wie er wirkt. Veranschaulicht wird dies anhand von Stories zur Umsetzung der 10 Prinzipien des Fairen Handels. Außerdem zeigen junge Menschen, was sie motiviert sich im Fairen Handel zu engagieren und geben Tipps, wie du nachhaltiger leben kannst. Jetzt bestellen oder herunterladen | |
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Vorbereitungs-Veranstaltung zum Weltladentag
16. April 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr | Online
Am 16. April findet ein Online-Workshop zur Vorbereitung auf den Weltladentag (09. Mai 2026) statt. Neben Infos und Aktionsideen vom Weltladen-Dachverband geben zwei Referenten Einblicke: Sven Ziegler vom anerkannten Weltladen-Lieferanten Kipepeo berichtet von fair gehandelten Früchten aus Uganda und Tansania. Prof. Dr. Gilles Reckinger, Autor von “Bittere Orangen”, spricht über die Arbeitsbedingungen migrantischer Erntehelfer*innen auf italienischen Orangenplantagen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, weitere Infos und den Zugangslink findet ihr im Veranstaltungskalender des Weltladen-Dachverbandes. Wenn du noch Materialien für den Weltladentag brauchst, kannst du diese hier bestellen. | |
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Einstiegsworkshop "Koloniale Kontinuitäten im Fairen Handel erkennen und bearbeiten"
24. April 2026, 16:00 bis 19:00 Uhr | Bremerhaven
Foto: Brandenburg Museum
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mit Silke Bölts, Forum Fairer Handel
Der Faire Handel ist vor über 50 Jahren angetreten, Ungerechtigkeit und Ungleichheit im Welthandel zu beseitigen. Von Anfang an war das Thema Kolonialismus/Dekolonisierung Teil seiner Geschichte. Heute lässt sich festhalten, dass das Thema nach wie vor eine große Rele- vanz für den Fairen Handel hat und eine weitere Aufarbeitung notwendig ist. Beim Workshop wollen wir besser verstehen, wo es noch koloniale Kontinuitäten im Fairen Handel gibt und welche Schritte wir gemeinsam gehen können. Wir schauen uns auch an, was andere Gruppen bereits zu dem Thema unternommen haben und wie wir die Impulse mit in unseren Alltag nehmen können. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Anmeldung bei Kerstin Ulke. | |
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Femnet: Schulung zu Futures Literacy für die Modeindustrie
21. Juni 2026, 10:00 bis 16:30 Uhr | Köln
Wenn wir über die Bekleidungsindustrie sprechen, sehen wir ökologische und soziale Ausbeutung, geschlechtsspezifische Gewalt und ungleiche Machtverhältnisse. Aber könnte das nicht auch anders sein? Und was muss geschehen, damit es anders wird? Um darüber nachzudenken, müssen wir die Zukunft als offen und gestaltbar wahrnehmen können und Schüler*innen zur aktiven Teilhabe an den notwendigen Veränderungsprozessen befähigen. FEMNET hat deshalb ein Bildungsformat für weiterführende Schulen entwickelt, in dem gemeinsam mit den Schüler*innen Zukunftsvorstellungen für eine global gerechte Modeindustrie entwickelt werden. Für die Durchführung der Projekttage sucht FEMNET aktuell Referent*innen. Im Rahmen der Schulung wird das neue Bildungsformat vorgestellt, gemeinsam ausprobiert und alle praktischen Fragen rund um unsere Bildungsarbeit geklärt. Im Mittelpunkt stehen Methoden der Zukunftsbildung und -gestaltung. Mehr Informationen | |
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... Mirjam Hägele von Inkota
Foto: INKOTA
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In jedem Newsletter stellen wir 1 Frage an Menschen, die sich haupt- oder ehrenamtlich für den Fairen Handel einsetzen. Diesmal: Mirjam Hägele, Referentin für Kampagnenkoordination und Bildungsarbeit Kakao-Lieferkette bei INKOTA FFH: Welche Vision hast du für den Fairen Handel in den nächsten 10 Jahren? “Mein Traum ist es, dass Einkaufen einiges Tages ganz einfach ist, weil alle Lebensmittel und auch andere Produkte fair und nachhaltig produziert und gehandelt werden. Der Faire Handel zeigt, dass das möglich ist. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Und auch, wenn jede*r persönlich ein Zeichen setzen kann, sehe ich da vor allem die Politik in der Pflicht: Wir brauchen gute Gesetze, die sicherstellen, dass Menschenrechte, Umwelt und Natur in den Lieferketten geschützt werden.” Weltläden und Organisationen, die sich im Fairen Handel engagieren, findest du in unserer "Karte des Engagements". Deine Organisation ist noch nicht dabei? Trag sie jetzt ein! | |
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Faire Woche
11. bis 25. September 2026 | deutschlandweit
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© Forum Fairer Handel e.V., Am Sudhaus 2, 12053 Berlin
Tel.: 030 - 280 40 588, Fax: 030 - 280 40 908
info@forum-fairer-handel.de
www.forum-fairer-handel.de
V.i.S.d.P.: Matthias Fiedler, Geschäftsführer
Redaktion: Katrin Frank, k.frank@forum-fairer-handel.de, Tel.: 030 - 280 45 259
Lisa Niklas, l.niklas@forum-fairer-handel.de, Tel.: 030 - 280 40 595
Das Forum Fairer Handel ist der Verband des Fairen Handels in Deutschland. Sein Ziel ist, das Profil des Fairen Handels zu schärfen, gemeinsame Forderungen gegenüber Politik und Handel durchzusetzen und eine stärkere Ausweitung des Fairen Handels zu erreichen. Es ist in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Bildung sowie Kampagnen- und Advocacyarbeit tätig.
Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des



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