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###USER_anrede###,
in Zeiten einer sich neu formierenden Welt(un)ordnung scheinen die politischen Entscheidungsträger*innen in der EU reflexartig zum Prinzip der Deregulierung als Allheilmittel zu greifen. Unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus und der Wettbewerbsfähigkeit wird die Säge an etliche Regulierungen, darunter Schutzstandards im Umwelt-, Sozial- und Verbraucherschutzbereich, angesetzt. Was im Februar 2025 im Rahmen des ersten „Omnibus-Paketes“ seinen Anfang fand, droht 2026 weitergeführt zu werden. Unter dem Lobbydruck von Wirtschaftsverbänden und Konzernen wird diese Deregulierungsagenda vorangetrieben, während zivilgesellschaftliche Partizipationsprozesse bei den Omnibus-Verfahren missachtet werden. Gleichzeitig paktierten die konservativen Kräfte bei der Abschwächung des EU-Lieferkettengesetzes mit extrem rechten Parteien im EU-Parlament. Mehr dazu weiter unten im Newsletter und im FFH-Blog.
Doch besonders in Zeiten mit heftigem Gegenwind gilt es, standhaft zu bleiben. Trotz der Rückschläge im Schutz von Menschen, Klima und Umwelt weltweit lassen wir uns den Wind nicht aus den Segeln nehmen. Eines bleibt klar: Wir bleiben eine starke Stimme für den Fairen Handel – gemeinsam mit Ihnen!
Viel Spaß beim Lesen dieses Newsletters wünscht
Das Team des Forum Fairer Handel
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Im Fokus: Lieferkettengesetz
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Ein Jahr an Bord des Omnibusses: Was bleibt vom EU-Lieferkettengesetz?
Wie Deregulierung, Lobbydruck und der politische Rechtsruck die CSDDD verändert haben – und was das für die Zukunft bedeutet
Foto: kdg2020/Pixabay
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2025 war ein politisches Chaosjahr für die EU-Lieferkettenrichtlinie: Eine neue Deregulierungswelle, Lobbydruck von Fossilunternehmen und der Einriss der Brandmauer gegen rechts im EU-Parlament - als Ergebnis bleibt eine Richtlinie, die in Kernbereichen massiv verwässert wurde. Unser Referent für Unternehmensverantwortung Robert Diendorfer blickt zurück auf die politischen Verwerfungen des letzten Jahres, ordnet die Folgen für den globalen Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Klima ein und zeigt, warum Aufgeben keine Option ist. Zum Blogbeitrag | |
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Diese Themen und Termine bewegen uns 2026
Ein Ausblick auf das Jahr
Bild: pixelshot/Canva
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Ende Januar haben wir im Rahmen unseres digitalen Neujahrs-Kick-offs darüber berichtet, welche Herausforderungen, Themen und Projekte 2026 beim Forum Fairer Handel auf der Agenda stehen: Worum geht es bei der Fairen Woche, was gibt es Neues von In Good Company, mit welchen Gesetzgebungsprozessen müssen wir uns als Fair-Handels-Aktive beschäftigen und warum ist die wachsende Machtkonzentration in globalen Lieferketten für uns so ein zentrales Thema? Für diejenigen, die nicht dabei sein konnten, haben wir die wichtigsten Informationen und Termine in Form eines Blogbeitrags festgehalten. Dort finden Sie auch unsere Ansprechpartner*innen zu den jeweiligen Themen und Projekten. Wir stehen Ihnen jederzeit für Fragen und weitere Informationen zur Verfügung. Zum Blogbeitrag | |
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In Good Company: Nachhaltiges Unternehmertum sichtbar machen!
Im Projekt “In Good Company” vereinen wir Unternehmen, die Verantwortung übernehmen und zeigen, wie gerechte Lieferketten und Kooperation konkret aussehen. Denn: Besonders in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit nicht mehr oben auf der Agenda steht, ist es wichtig, gute Beispiele zu zeigen, Hoffnung zu geben und Akteure zu vernetzen! Die Geschichten hinter den “In Good Company”-Unternehmen wollen wir deshalb 2026 weiter erzählen und noch sichtbarer machen, um zu inspirieren, zu vernetzen und Hoffnung zu geben. Deshalb haben wir den In Good Company-Report, in dem wir die Unternehmen vorgestellt haben, zu einer Website ausgebaut und starten einen eigenen LinkedIn-Kanal. Hier wollen wir anhand von konkreten Beispielen zeigen, wie die Unternehmen agieren, vor welchen Herausforderungen sie stehen und welche Auswirkungen ihre unternehmerischen Entscheidungen haben. Schauen Sie mal vorbei und folgen Sie uns! Zur Website Zum LinkedIn-Kanal | |
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Advocacy-Training: Teilnehmende stehen fest
17 engagierte junge Menschen starten in ein intensives Trainingsprogramm mit Praxisbezug
Das FFH Advocacy-Training stößt auf großes Interesse. Über 40 Bewerbungen sind bei uns eingegangen – darüber freuen wir uns sehr! Die Auswahl fiel uns schwer, nun aber stehen die Teilnehmenden fest, und wir blicken gespannt auf die gemeinsame Zeit mit 17 tollen, engagierten jungen Menschen. Wir danken allen Bewerber*innen für ihr großes Interesse und freuen uns sehr auf den Start des Trainings. Mehr Infos zum Advocacy-Training | |
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Faire Woche 2027/28: Wir suchen Themen
Derzeit befinden wir uns in der Themenfindung für die Fairen Wochen 2027/2028. Dabei möchten wir gerne Ihre Perspektiven einbeziehen. Was bewegt Sie gerade? Welche Themen sind anschlussfähig, relevant für Ihre Arbeit und könnten gut zur Fairen Woche passen? Ideen, Gedanken und Impulse nehmen wir sehr gern per Mail an Julia Lesmeister (j.lesmeister@forum-fairer-handel.de) entgegen. Wichtig dabei: Ihre Rückmeldungen dienen uns als Ideensammlung und Inspiration. Wir können nicht zusagen, dass wir Ihre Vorschläge aufgreifen und umsetzen werden. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Beteiligung! | |
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Warum Permakultur die Ernährungssysteme revolutioniert
Gastbeiträge von Stephanie Nicolaus
Foto: Karola G/Pexels
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Permakultur steht für gesunde Böden, Vielfalt – und soziale Gerechtigkeit. Hier trifft sie auf die Werte des Fairen Handels. Warum Permakultur Ernährungssysteme verändern kann und was wir alle daraus lernen können, lest ihr im ersten Teil des Gastbeitrags von Stephanie Nicolaus. Teil 2 zeigt, wie genererative Landwirtschaft politisch oft ausgesbremst wird – und trotzdem schon funktioniert. Zu den Blogbeiträgen: Warum Permakultur die Ernährungssysteme revolutioniert (Teil 1) Warum Permakultur die Ernährungssysteme revolutioniert (Teil 2) | |
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Landtagswahlen 2026: Weltläden setzen Zeichen für Vielfalt und Demokratie
Foto: Weltladen-Dachverband
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Am 08. März startet Baden-Württemberg mit den Landtagswahlen – es folgen am 22. März Rheinland-Pfalz und im September Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Der Weltladen-Dachverband positioniert sich gemeinsam mit dem Forum Farer Handel und den Landesnetzwerken für eine weltoffene und solidarische Gesellschaft, die Menschenrechte und unsere Demokratie schützt. Mit der Botschaft #WirWählenFair setzen Weltläden ein Zeichen für Menschenrechte, Demokratie und Gerechtigkeit und rufen dazu auf, sich entschieden gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung zu stellen. Plakate, Social Media Vorlagen und weitere Informationen gibt es auf der Website des Weltladen-Dachverbandes. | |
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Fair fruchtet: Weltladentag 2026
Foto: Weltladen-Dachverband e.V.
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Am 09. Mai 2026 findet der Weltladentag statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto “Fair fruchtet!”. Die Kampagne zeigt, wie eng unser täglicher Obstkonsum mit globalen Lieferketten verbunden ist, welche Ungleichheiten darin bestehen und wie Fairer Handel dazu beiträgt, Einkommen zu sichern, Mitbestimmung zu stärken und ökologische Anbaumethoden zu fördern. Auf der Website des Weltladen-Dachverbandes finden Sie ab sofort Hintergrundinformationen, erste Einblicke in die Kampagne sowie die Möglichkeit, Materialien zu bestellen: Mehr Infos zum Weltladentag | |
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INKOTA ruft zum Osterhasen-Streik auf
Foto: Weltladen Greifswald
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Millionen Landwirt*innen, besonders im Kakaoanbau, erhalten keine fairen Preise. Da Unternehmen bislang kaum Verantwortung übernommen haben, braucht es verbindliche politische Regeln. Gemeinsam mit Fairtrade und weiteren Partnern richten wir einen deutlichen Appell an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer: “Landwirtschaft braucht Fairness” – Vom Feld bis zur Schokoladentafel. Angesichts der anstehenden Reform der EU-Richtlinie zu unlauteren Handelspraktiken (UTP) ist jetzt der entscheidende Moment für politisch verankerte faire Preise. Nur so lassen sich langfristig bezahlbare Lebensmittel und resiliente Lieferketten sichern. Mehr Infos zur INKOTA Osteraktion | |
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Aufruf der GEPA zum "Fairen Veganuary"
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/G.D'Agate (@art_of_plants_)/A.Welsing
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Schon seit Jahren ruft die GEPA im Januar zu ihrem „Fairen Veganuary“ auf. Auch dieses Jahr hat die Fair Trade-Pionierin wieder darauf aufmerksam gemacht, wie sich Veganismus und der Faire Handel ergänzen: Eine vegane Lebensweise schützt Tiere, Umwelt und Klima. Fairer Handel sichert Menschenrechte, sorgt für gerechte Löhne und würdige Arbeitsbedingungen. Gemeinsam entsteht ein ganzheitlicher Ansatz für mehr Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit. U.a. Weltläden greifen dabei gerne auf die Sharepics oder veganen Rezepte zurück, die die GEPA im Rahmen des Veganuary auf ihren Kanälen veröffentlicht hat. Reinschauen lohnt sich auch im Februar! Mehr Infos dazu | |
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Wer bringt Menschen zusammen und gestaltet unsere Gesellschaft aktiv mit?
Noch bis zum 18. Februar Engagement-Botschafter*in nominieren
Foto: BBE/Jörg Farys
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Die Kampagne “Engagement macht stark!” sucht die*den Engagement-Botschafter*in 2026. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die unter dem Motto “Miteinander Zukunft gestalten” zeigt, wie freiwilliges Engagement Brücken baut, Zusammenarbeit stärkt und Gemeinschaft lebendig macht. Vielleicht kennt ihr ja eine passende Person aus der Fair-Handels-Bewegung? Jetzt nominieren oder selbst bewerben! Alle Infos, Kriterien und das Online-Formular findet ihr auf der BBE-Website. | |
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Verheerender Kompromiss zur CSDDD im EU-Parlament
Interview mit FFH-Referent Robert Diendorfer
Unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus und gemeinsam mit Stimmen extrem rechter Fraktionen im EU-Parlament wurde die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) abgeschwächt. Im Interview mit der Süd-Nord-Beratung ordnet FFH-Referent Robert Diendorfer die Beschlüsse des EU-Parlaments ein, spricht über den Lobbydruck von Wirtschaftsverbänden und fossilen Konzernen und erklärt, welche Folgen die Entwicklungen auf EU-Ebene für das deutsche Lieferkettengesetz haben. Zum Interview | |
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Studie: Die ökologischen und sozialen Externalitäten von Kaffee am Beispiel von Uganda und Honduras
Foto: Misereor
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Deutsche Unternehmen müssen sich stärker für die Beseitigung von Missständen im Kaffeeanbau einsetzen. Das fordert Misereor im Namen der „True Cost Alliance“ mit Blick auf eine neue Studie der Technischen Hochschule Nürnberg. Untersucht wurde darin am Beispiel von Honduras und Uganda, in welchem Umfang ökologische und soziale Folgekosten im Kaffeeanbau entstehen, die bislang nicht im Verkaufspreis enthalten sind. Die Studie wird am 11. Februar auf der weltgrößten Bio-Messe „Biofach“ in Nürnberg vorgestellt. Zum Download | |
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Online-Seminare zur Fairen Woche 2026
Foto: mpower./photocase.de
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Schon jetzt starten wir in die Vorbereitungen zur Fairen Woche 2026 vom 11. bis 25. September – Sie auch? Das Team der Fairen Woche bietet für Veranstalter*innen von Aktionen zur Fairen Woche verschiedene Online-Seminare an, in denen sie mit Tipps und Tricks zur Organisation von Aktionen zur Fairen Woche versorgt werden und Hintergrundwissen zum Fairen Handel und zum Jahresthema erhalten. 2026 bieten wir folgende Online-Seminare an: - Faire Woche 2026 – eine Einführung | Dienstag, 31. März 2026, 16:00 - 17:00 Uhr
- Canva für die Faire Woche – einfach sichtbar werden | Dienstag, 28. April 2026, 16:00 - 17:00 Uhr
- Aktionen zur Fairen Woche – Ideen, Inspiration & Sichtbarkeit | Dienstag, 19. Mai 2026, 16:00 - 17:00 Uhr
Mehr Infos und die Links zur Anmeldung finden Sie auf der Website der Fairen Woche. | |
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... Chiara Liebig vom Weltladen Pankow
Foto: privat
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In jedem Newsletter stellen wir 1 Frage an Menschen, die sich haupt- oder ehrenamtlich für den Fairen Handel einsetzen. Diesmal: Chiara Liebig, die sich im Weltladen Pankow engagiert und seit Februar 2026 ein Praktikum beim Forum Fairer Handel macht. FFH: Welche Tipps hast du für junge Menschen, die sich neu im Fairen Handel engagieren möchten? “Zwischen Schule, Ausbildung, Uni oder Job bleibt oft wenig Zeit, Geld und Energie sich intensiv für etwas einzusetzen, auch wenn es einem sehr am Herzen liegt. Es gibt aber zum Glück viele Wege, den Fairen Handel zu unterstützen. Zum Beispiel ein FÖJ, welches neben Arbeitserfahrung auch Vorteile bei der Bewerbung auf einen Studienplatz bietet. Was den Konsum von fairen Produkten angeht, ersetze ich gerne Geschenke, die ich sowieso im Vorhinein einplane, mit fair gehandelten Produkten, die ich in Weltläden kaufe - am liebsten Schokolade, Silberschmuck, oder Alepposeife. Andersrum kann man sich natürlich genau so gut ein fair gehandeltes Geburtstagsgeschenk wünschen. Wer gerne direkt vor Ort aktiv werden möchte, kann sich über Social Media vernetzen, und über die Accounts von Weltläden, der Fairen Woche, dem VJF Berlin oder Fridays For Future immer wieder neue Events wie Demos, Kaffee- und Schokoladenverkostungen oder Workshops entdecken. Dazu hilft es auch immens, die Posts zu liken, zu kommentieren, oder Freunden weiter zu schicken! Das gilt natürlich für alle Akteure im Fairen Handel, besonders aber für den Weltladen Pankow ;) Über unseren Instagram-Account könnt ihr alle unsere anstehenden Aktionen nachverfolgen. Wir freuen uns immer, viele Leute begrüßen zu dürfen!” Weltläden und Organisationen, die sich im Fairen Handel engagieren, finden Sie auf unserer "Karte des Engagements". Ihre Organisation ist noch nicht dabei? Tragen Sie sie jetzt ein! | |
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BIOFACH
10. bis 13. Februar 2026 | Nürnberg
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Faire Woche
11. bis 25. September 2026 | deutschlandweit
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© Forum Fairer Handel e.V., Am Sudhaus 2, 12053 Berlin
Tel.: 030 - 280 40 588, Fax: 030 - 280 40 908
info@forum-fairer-handel.de
www.forum-fairer-handel.de
V.i.S.d.P.: Matthias Fiedler, Geschäftsführer
Redaktion: Katrin Frank, k.frank@forum-fairer-handel.de, Tel.: 030 - 280 45 259
Lisa Niklas, l.niklas@forum-fairer-handel.de, Tel.: 030 - 280 40 595
Das Forum Fairer Handel ist der Verband des Fairen Handels in Deutschland. Sein Ziel ist, das Profil des Fairen Handels zu schärfen, gemeinsame Forderungen gegenüber Politik und Handel durchzusetzen und eine stärkere Ausweitung des Fairen Handels zu erreichen. Es ist in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Bildung sowie Kampagnen- und Advocacyarbeit tätig.
Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des



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