Globales Lernen und Fairer Handel

Die schulische Aufarbeitung von globalen Themen ist nicht nur spannend, sondern durch die Aktualität von weltweiten Medienevents – z.B. Katastrophenmeldungen wie Erdbeben bis hin zu Großevents wie der Fußball-WM – eine Chance zur Motivation und effektiver Lerngestaltung. Der Bezug zur Globalisierung, zu weltweiten Transformationen und Entwicklungen bis hinein in den schulischen Alltag ist Thema des Globalen Lernens. Doch es ist auch zu verstehen als „globale“ Methode, die die Schülerinnen und Schüler als lernende Subjekte mit allen ihren Sinnen in den Mittelpunkt rückt: Die Lernenden können die Welt begreifen, mit Hand, Kopf und Herz, auch mit Ohren und Nase und vor allem mit eigenen Ideen und Vorstellungen.

Der Faire Handel ist ein wichtiger Beitrag zum Globalen Lernen.  Er dient als anschaulicher, aber realer Lernstoff, an dem sich viele Themen der Globalisierung exemplarisch aufbereiten lassen. Der Faire Handel ermöglicht es, aus der Schule heraus in ein handlungsorientiertes Erleben globaler Zusammenhänge zu gelangen.

„Der Faire Handel in der Schule dient nicht der Werbung für TransFair-Produkte oder für Weltläden. Ganz im Gegenteil: Der Faire Handel ist eine Idee, die zur Auseinandersetzung mit Globaler Gerechtigkeit auffordern soll. Ich möchte die Jugendlichen einladen, ihre eigene Vorstellungen und Aktionen zu entwickeln.“

 

Julia Goebel, AG Weltladen & Schule Weltladen-Dachverband

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